Der Frühling kommt

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Antrag für nächsten Sozialausschuss

Die Verwaltung gebeten Verhandlungen (Gespräche) mit den Träger der Altenhilfe in Bonn aufzunehmen.

Ziel ist mit Hilfe eines Projektes Grundlagen zur schaffung eines Bonner Pflegeübungszentrum zu schaffen.

Dem Auschuss ist zu Berichten.

Begründung

Bei Eintritt einer Pflegsituation stehen Patienten und Angehörige sehr oft hilflos der Situation gegenüber und wissen nicht wie es weitergeht. Das „Pflegeübungszentrum“ soll Ängste nehmen vor der Pflegesituation. Pflegebedürftige und Angehörige können hier bis zu 21 Tagen leben und üben, ob und wie Pflege „ambulant vor stationär“ umsetzbar ist. Durch Einmietung im PÜZ und durch Angehörigen- und Patientencoaching soll das Zentrum bei grundlegenden Entscheidungen unterstützen, begleiten, sowie Mut machen. Es werden durch professionelle Anleitung Wege aufgezeigt und Hilfen koordiniert, die unter Umständen auch stationär oder teilstationär im Ergebnis sein können, um eine Situation zu schaffen mit der alle Beteiligten zufrieden leben können.

Halbzeitbilanz Stadtverordneter Alfred Giersberg

Wahlkreis 21 Friesdorf

Grundsätze für die Arbeit im Wahlkreis:

Ein Ehrenamt soll Freude machen. Ich bin in der glücklichen Lage, Kolleginnen und Kollegen im Ehrenamt gefunden zu haben, die in der Kommunalpolitik und in der Parteiarbeit ebenso wie ich vorwiegend an den Inhalten interessiert sind.

Als geborener Friesdorfer bin ich nun seit über 40 Jahren in der CDU engagiert. Aber auch in vielen politischen Bereichen der Kommunalpolitik unterwegs. Meine Schwerpunkten in der Fraktionsarbeit zurzeit ist im Ausschuss für Soziales und im Ausschuss für Bürgerinnen und Bürgerbeteiligung. In beiden Ausschüssen bin ich Sprecher meiner Faktion. Als Mitglied des Sportausschuss vertrete dort, unter anderen, die Interessen unseres „Friesi“.

Besonders engagiere ich mich aber für die Anliegen, die aus unserem Ortsteil Friesdorf an mich herangetragen werden. Damit Friesdorf in Zukunft noch lebenswerter wird und unser Programm für den Ortsteil durchgesetzt werden kann. Sie haben der CDU Friesdorf mit Ihrer Stimme bei der Stadtratswahl, bei der Wahl der Bezirksvertreterin Sarah Cziudaj, sowie bei der Oberbürgermeisterwahl Ashok Sridharan ihr vertrauen gegeben. Wir sind uns der Verantwortung bewusst, die wir für den Ortsteil Friesdorf übernommen haben.

Viele Grünflächen, ein Freibad, ein Sportplatz und ein Spielhaus bieten in Friesdorf zahlreiche Naherholungsmöglichkeiten. Die „Einkaufsstadt“ Bad Godesberg und die zahlreichen Geschäfte im Ortsteilen machen die Wege kurz. Eine große Zahl von Vereinen hält Tradition, Kultur und rheinische Lebensart aufrecht. Diese positiven Aspekte können allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch unser „Dorf“ im Umbruch ist und wir in Friesdorf noch Entwicklungspotenziale heben müssen.

Wir haben uns auf 4 Punkte in Arbeit im Wahlkreis konzentriert:

1. Ist das Friesi für immer und ewig gerettet?

Was ich Ihnen sagen kann ist, dass es zurzeit keine ernstzunehmende politische Kraft gibt, die dieses Bad schließen möchte. Zunächst einmal möchte ich erwähnen, dass ich fast täglicher Nutzer des Bades bin und dort regelmäßig Schwimmen gehe. Als Anwohner brauche ich nur wenig Zeit zu investieren, um ins Bad zu kommen. Als Anlieger des Bades freue ich mich über die Grünfläche hinter unserem Haus. Als Bürger dieser Stadt bin ich dankbar, dass dieses preiswerte Bad mit einem verhältnismäßig kleinen Zuschuss von der Stadt erhalten wird.

Es ist kein Freibad mit großen Attraktionen, aber wenn das Wetter gut ist, ist das Schwimmbecken voll. Der Förderverein Freibad Freunde Friesdorf sorgt mit seinen mannigfaltigen Aktivitäten für eine weitere Steigerung der Attraktivität des Bades. Dieses Engagement macht nach meiner Meinung mindestens die Hälfte der Attraktivität aus. Die städtischen Mitarbeiter das „Friesi“ halten das Bad sauber und ordentlich. Das Freibad hat ein sehr gepflegten Grünbereich und friedliches Publikum das was heutzutage nich selbstverständlich . Als regelmäßiger Besucher des Bades freut man sich über die vielen internationalen Gäste. Die vielen Sprachen, die gesprochen werden kommen auch von den Mitarbeitern der UN, die dieses Bad rege nutzen. Ein echter Standortvorteil für Bonn.

Am besten würde das Bad unter Denkmalschutz gestellt, aber dafür fehlen die Voraussetzungen. Ein Nachteil der vergangenen Jahre war, dass das Bad nur wenige Monate im Jahr genutzt werden kann. Nun wird für vier Jahre durch eine Traglufthalle die Nutzung ganzjährig möglich sein. Ich bin gespannt, welche Folgen dies für den Standort hat. Die Investition hat aber auch Folgen für die Umgebung. So muss sicherlich eine neue Fahrradabstellanlage installiert, sowie endlich die Margaretenstraße ordentlich hergestellt und der Parkplatz erweitert werden. Das kennen wir aus dem persönlichen Umfeld: eine Investition erfordert immer auch Folgeinvestitionen. Ich werde aber auf jeden Fall auf einen vollständigen Rückbau der Traglufthalle nach der Nutzung als Sport und Schulschwimmhalle bestehen.

Wichtig ist auch, dass die „Vereinsschwimmkarte“ zum Regel Angebot wird und nicht jedes Jahr erkämpft werden muss. Was klar ist, dass in den nächsten Jahren in das große und kleine Becken investiert werden muss. Ich stelle mir vor, dass es eine politische Mehrheit für eine Renovierung mit einer neuen Edelstahlwanne geben kann. Wenn die Rahmenbedingungen und Kosten beziffert sind, wird sich sicherlich auch durch die Freibad Freunde und andere Freunde des Bades ein Sponsoring organisieren lassen. Vom Förderverein wird überlegt, wie man in spätestens 4-5 Jahren eine Zusammenarbeit mit der Stadt auf neue Füße stellen kann. Ich gehe davon aus, dass, nachdem der neue Amtsleiter für Transparenz und Reorganisation im Amt gesorgt hat, auch dann auf einer gesicherten Datenbasis über die Konditionen diskutiert werden kann.

Wir haben nun mehr Zeit gewonnen durch den Beschluss zur Traglufthalle. Die Bonner wissen, dass es über 3000 Mitglieder in dem Förderverein gibt und kennen den politischen Schaden, der angerichtet würde, wenn dieses Bad geschlossen werden müsste.

Um noch einmal auf die Eingangsfrage zurückzukommen „ist das „Friesi“ für immer und ewig gerettet?“, kann ich nur antworten: „die Chancen in den letzten 25 Jahren waren noch nie so gut wie zurzeit“.

2. Sanierung und Gestaltung des Klufterplatz

Was lange währt, wird endlich gut. Fast 30 Jahre hat die CDU Friesdorf gebraucht, um Mittel für die Sanierung des Klufterplatzes im städtischen Haushalt unterzubringen. Die vielen kleinen Maßnahmen zur Verbesserung der Situation, die der Ortsausschuss nach langen Diskussionen nun mit der Stadt vereinbart hat, werden nun umgesetzt. In der Bürgerbeteiligung und unter Beteiligung der Vereine haben sich verschiedene wichtige Aspekte für die Sanierung des Platzes ergeben. Der vor fünf Jahren gegründete Verein Boule -Freunde Friesdorf verfolgt ausschließlich gemeinnützige Ziele. Sein Hauptanliegen – was den Klufterplatz angeht – ist, die Attraktivität des Platzes zu steigern.

3. Der öffentliche Nahverkehr in Bonn und speziell für Friesdorf

Der Anschluss der Linie 631 an den zentralen Omnibus Bahnhof in Bonn wird von den Friesdorfer schmerzlich vermisst. Alle meine Bemühungen dies wieder möglich zu machen, scheiterten am Kostenargument. Außerdem setzen wir uns seit Jahren für die Verlängerung der Linie 61 und 62 von Dottendorf nach Godesberg Nord ein. Das Projekt steht zwar auf unsere Initiative hin im Wahlprogramm sowie in der Koalitionsvereinbarung, ist aber durch die vielen Probleme im Bonner Osten in der Priorität nach hinten gerutscht. Dies bedaure ich sehr. Als Nutzer des ÖPNV ärgere ich mich jedes Mal, wenn ich in Dottendorf ankomme und der Bus nach Friesdorf weg ist.

4. Sachstand Venusberg Tunnel

Seit vielen Jahren setze ich mich persönlich und die CDU vor Ort dafür ein, dass die Pläne zur Südtangente in den Schubladen endgültig verschwinden. In den letzten Wahlkämpfen waren alle unsere Kandidaten – auf das Thema angesprochen – mit uns der Meinung, dass z. B. die Rheinquerung bei in Wesseling besser und einfacher zu realisieren ist und eine sinnvollere Lösung der bestehenden Verkehrsprobleme sein wird. Alle Bemühungen der CDU Friesdorf den Bereich zwischen Dottendorf und Friesdorf endlich für die Bebauung freizugeben, sind leider aus verschiedenen Gründen im Sande verlaufen. Ich werde nicht aufgeben. Mit meinem Stadtratskollegen aus Dottendorf kämpfe ich weiter für die Interessen beider Ortsteile. Kollege Herbert Kaupert und ich sind der festen Überzeugung, dass die neuen Pläne zum Tunnel uns nicht mehr tangieren und wir uns nun für ein zügige Bebauung der Grundstücke einsetzten können.

Motto: Was zählt, ist Friesdorf

Neben meinen Verpflichtungen im Sozialausschuss und den anderen Ausschüssen habe ich in drei Jahren an 76 Sitzung der Fraktionen, des Rates und der Bezirksvertretung teilgenommen, um die Interessen des Wahlkreises und seiner Bewohner wahrzunehmen. Motto: Keine Gelegenheit verpasst sich für Friesdorfer Interessen einzusetzen.

Schlussbemerkung:

Ich möchte mich recht herzlich bedanken für die konstruktive Zusammenarbeit mit der Bezirksverordneten Sarah Cziudaj, meiner Vorgängerin Inge Cziudaj, den Freibad Freunden Friesdorf, dem Ortsausschuss Friesdorf, dem CDU Ortsverband Friesdorf, den Kolleginnen und Kollegen in der Bezirksfraktion, den Stadtverordneten der CDU aus Bad Godesberg und der Gesamtfraktion der CDU im Rat der Stadt Bonn.

Meine Tätigkeit als Stadtverordneter macht mir sehr viel Freude. Das Spannende an Kommunalpolitik ist, auch immer mal wieder Neues zu lernen. Ich bin bereit dazu. Sie auch? Machen Sie mit! Demokratie lebt vom Mitmachen!